Unter Geiern

1)
Viele Jahre hat es ausgereicht,
Von heut` auf morgen reicht es plötzlich nicht.
Dein Selbstvertrauen hat was abbekommen,
Deine Gedanken sind im Ungleichgewicht.

Kritikunfähig und zu emotional,
So erkennst du dich nicht wieder.
Was hat dir plötzlich deinen Mut genommen,
Warum erstarren deine Glieder?

Bridge.

Sieh dich doch an, denk doch mal nach,
Wieso lässt du dein Denken denn von anderen diktieren?
Mach dir doch klar, es ist nur dein Kopf,
Wenn er dich weiter bremst, dann wirst du vieles verlieren.


Ref.
Du bist nicht dumm, und du bist nett, über Schönheit ließ sich schon immer diskutieren.
Du gibst dein Bestes, und du hilfst meistens  -  du bist ok, wann wirst du das kapiern´ ?

2)
 

Nun liegst du tagelang in deinem Bett,
Wie die Geier kreisen über dir die Fliegen.
Fühlst dich geborgen wie in Mutters Schoß,
Hier können dich die anderen nicht kriegen.

Du denkst gar nicht dran, noch einmal raus zu gehen,
Du bist dir sicher, alle warten nur darauf.
Dass du all deine Fehler, die du immer machst, machst,
Und dann hängen sie dich metaphorisch auf.

Bridge.

Ref.

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