Konzert in der People Clubbar in Düsseldorf am 11.10.2007 mit Das blaue vom Himmel

Nun stand also das Auftaktkonzert unserer Unplugged-Tour an. Natürlich hatten wir uns entschlossen, die Tour in unserer Düsseldorfer Heimat zu beginnen. Um den Kreis zu schließen, wird das Abschlusskonzert der Tour übrigens auch wieder in der People Clubbar stattfinden. Gegen 17 Uhr trafen wir uns im Herzen der Altstadt und entluden die diversen Autos, da unser Tourbus mal wieder nicht zur Verfügung stand. Mit diesem waren auch unsere Roadies unterwegs, so dass wir auch wieder selber schleppen durften. Nachdem unser relativ übersichtliches Unplugged-Equipment auf der Bühne verteilt war, konnten wir auch schon mit dem Soundcheck beginnen. Allmählich merkt man uns eine gewisse Routine bei dieser lästigen Pflichtaufgabe an. Nachdem Marcos Bruder am Mischpult die Tücken der diversen Mikrofone gut in den Griff gekriegt hatte, stand erst mal Öffentlichkeitsarbeit auf dem Programm. Ein Reporter der Rheinischen Post war gekommen, um uns zu interviewen. Der Bericht über uns wird, wenn nichts tagesaktuelles dazwischen kommt, am Freitag, den 19.10.2007 auf der Seite "Region Düsseldorf" erscheinen. Anschließend fanden wir uns noch zum Gruppenfoto ein.

Bei einem Blick auf die Uhr (ca. 19.30 Uhr) fiel uns dann irgendwann auf, dass von der zweiten Band des Abends "Das blaue vom Himmel" weit und breit nichts zu sehen war. Also beschlossen wir, uns zunächst um das kulinarische Highlight des Tages zu kümmern. Diesmal hatten wir uns entschieden, uns von der Haute Cuisine des Ruhrgebiets verwöhnen zu lassen. Das klappte soweit auch ganz gut, wenn man von kleinen Ärgernissen (fehlende Mayo) mal absieht. Anschließend gingen wir den weiten Weg (ca. 4,5 Meter) zurück zur People Clubbar. Und noch immer konnten wir keine zweite Band entdecken. Als wir uns mit dem Gedanken, den Abend alleine zu bestreiten, schon fast abgefunden hatten, tauchten die Jungs doch noch auf. Sie waren dem alltäglichen Wahnsinn auf Deutschlands Autobahnen zum Opfer gefallen. Angesichts der doch schon vorangerückten Uhrzeit blieb den beiden nichts anderes übrig, als direkt auf die Bühne zu steigen und mit Ihrem Konzert zu beginnen. Dieses kam auch so gut an, dass die Band im Anschluss noch die eine oder andere CD verkaufen konnte. Danach hatten sie dann endlich die Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, denn wir machten uns daran, unsere Country-Swing´n´Roll-Show zu starten.

Wir hatten großen Spaß daran, unsere Songs mal in völlig neuen Versionen zu spielen. Großen Anteil an der Verwandlung unserer Hits hatte natürlich unser Gast-Saxophonist Sven, den wir eigens für die Unplugged-Tour verpflichten konnten. Dass er für uns auf lukrative Tour-Angebote der James-Last-Band und der Kastelruther Spatzen verzichtet, rechnen wir ihm hoch an! Die Stimmung im (für einen Donnerstagabend) zahlreich vorhandenen Publikum war vom ersten Song an hervorragend. Höhepunkte des Abends waren die Gesangseinlagen einzelner Zuschauer und Tontechniker sowie das von den Fans frenetisch geforderte Bass-Solo. Wir wurden nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gelassen, wobei wir dafür schon zu Wiederholungen greifen mussten, da die kurze Vorbereitungszeit auf die Unplugged-Tour nur für 11 Songs in neuem Gewand gereicht hatte. A propos Gewand: Auch wenn der Autor dieses Berichtes vielleicht nicht ganz objektiv ist, kann man doch feststellen, dass wir in den schicken Anzügen, die wir zur Feier des Tages übergeworfen hatten, eine hervorragende Figur gemacht haben!

Nach dem Konzert stand wieder die lästige Pflicht des Einpackens und Verladens an. Aber über diese kann man leicht hinweg sehen, da die Vorfreude auf das kommende Konzert am 10.11. in der Hildener Area 51 natürlich überwiegt. Und auch das Abschlusskonzert der Unplugged-Tour am 29.11. ist ja nicht mehr weit... Abschließend gilt unser großer Dank einem fantastischen Publikum (wer nicht da war, hat was verpasst!), Marcos Bruder für den guten Sound und vor allem Sven für die Bereicherung unseres Unplugged-Sounds.


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