Konzert im JuLe-Café in Leverkusen am 29.11.2008 mit Platzangst
So, da waren wir also wieder… 6 Monate waren wie im Fluge vergangen und das erste Konzert der Saison 2008/2009 stand an. Diesmal verschlug es uns nach Leverkusen, genauer in die Döner-Stadt Opladen (dazu später mehr). Mit dabei war die Band „Platzangst“, die wir vor ziemlich genau einem Jahr beim „Marius Müller-Westernhagen Gedächtnis Contest“ in Hilden kennen gelernt hatten. Gegen 15 Uhr trafen sich Christian und Ville am Proberaum, um Schlagzeug und Verstärker einzuladen. Danach ging es auf direktem Weg nach Leverkusen. Und wie beim letzten Konzert in Duisburg hatte das Navigationsgerät etwas gegen uns. Dieses Wunderwerk der Technik ließ keine Möglichkeit aus, uns zum Wenden zu überreden…. Aber wir wären nicht NAHTlos, wenn wir nicht auch damit fertig geworden wären. Kurz vor der Ausfahrt Opladen glaubten wir noch bei den Dreharbeiten von Alarm für Cobra 11 gelandet zu sein, als sich zwei Kombis mit hoher Geschwindigkeit vor uns setzten. Aber das waren nur Marco und Tommy, die sich ein kleines Familienrennen auf der A 3 geliefert hatten. Tommy war diesmal wieder in seiner Funktion als Ersatzbassist dabei, da Matthias einen kleinen Bandcontest organisiert hatte, um die Supportbands für unsere große Welt-Tournee auszuwählen…
Pünktlich kamen wir im JuLe-Café in Leverkusen an, welches sehr gemütlich unter einer Kirche eingerichtet ist. Routiniert bauten wir unsere Instrumente auf und warteten auf das Eintreffen von „Platzangst“. Die Zeit vertrieben wir uns (ebenfalls wie in Duisburg) mit Kickern. Dabei zeigte sich, dass Christian und Ville nahezu unschlagbar waren. Nachdem die Leverkusener Band mit ihrem Soundcheck fertig war, stellten auch wir unsere Instrumente für den Abend ein. Dabei hatten wir zwei besondere Gäste. Tim und sein Freund (dessen Name uns leider entfallen ist), zwei zwölfjährige Schüler aus Leverkusen guckten uns zu. Ein kleines Trostpflaster dafür, dass sie wegen Ihres Alters am Abend beim Konzert nicht dabei sein konnten. Anschließend waren sie noch so nett, uns bei der Suche nach einem kulinarischen Highlight in Leverkusen zu helfen. Dabei erfuhren wir dann auch, dass Opladen DIE Döner-Stadt ist, da es dort 6 (in Worten S-E-C-H-S) Döner-Läden gibt!!! Leider konnte die Bayer-Stadt hier nicht wirklich in die vorderen Ränge unserer Gastro-Liste vordringen. Noch eine Parallele zum Duisburg-Gig….. Wir empfehlen an dieser Stelle „Yede Gör“ am Worringer Platz in Düsseldorf!!!
Um kurz nach 20 Uhr legten wir im mittlerweile gut gefüllten JuLe-Café mit unserem Konzert los. Und von Beginn an hatten wir das extrem gastfreundliche Publikum auf unserer Seite. Eine knappe Stunde lang spielten wir uns durch sämtliche Hits unserer beiden Erfolgsalben und feierten gleich zweimal die Live-Premiere für neue Songs. Selbst bei „Tschantalle“ fanden sich zwei junge Talente im Publikum, die uns mit ihrer Sangeskunst mehr als überzeugen konnten. Und so ging das Konzert viel zu schnell zu Ende. Auch von einem abgewürgten Bassdrum-Motor ließen wir uns nicht aus dem Konzept bringen. Marco und Ville brachten das alte Schätzchen souverän wieder zum Laufen. Direkt nach dem letzten Song hatten wir noch die große Ehre, einer jungen Dame eine soeben gekaufte CD zu signieren. Dieses Konzert knüpfte also in seiner Qualität NAHTlos an das in Duisburg an.
Nach uns eroberten „Platzangst“ die Bühne und hatten ihr Publikum vom ersten Song an voll Griff, so dass sie nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen wurden. Nach diesem wirklich hörenswerten Konzert waren sich beide Bands einig, dass dies nicht der letzte gemeinsame Auftritt gewesen sein sollte.
Die lästige Pflicht des Abbauens und Transportierens blieb diesmal an Ville und Christian hängen (wahrscheinlich als Belohnung für die gewonnenen Kicker-Spiele), da der Rest der Band mit mehr oder weniger guten Ausreden bereits die Heimreise angetreten hatte….
Abschließend kann man zusammenfassen, dass sich bei den letzten Konzerten der Eindruck manifestiert hat, dass sich die gastronomische Qualität einer Konzertstadt offensichtlich reziprok proportional zur Qualität der dargebotenen musikalischen Leistung unserer Band verhält. Außerdem kann man leicht folgende Formel ableiten: Kicker + schlechtes Essen = gutes Konzert!
Wir danken unserer Allzweckwaffe Tommy für seinen Einsatz am Bass, der Band Platzangst für einen coolen Abend, dem JuLe-Team für die hervorragende Betreuung und dem anwesenden Publikum für seine Begeisterung. Ihr dürft gerne wiederkommen!!!