Konzert im JuLe-Café in Leverkusen am 22.08.2009 mit Platzangst

Nach längerer Kompositions- und Kreativphase wagten wir uns mal wieder ans Tageslicht, um ein letztes Mal vor den Aufnahmen zur neuen CD etwas Publikumskontakt zu kriegen. Am frühen Nachmittag trafen sich Christian, Marco, Matthias und Allzweckwaffe Sven am Proberaum, um die Instrumente zusammen zu packen. Ville hatte aufgrund seines hohen Alters eine ihm tariflich zustehende Freizeitphase erhalten und wurde später vom Rest der Band eingesammelt. Porno stieß erst später dazu, weil er direkt aus dem Urlaub kam. Während Marco und Christian unseren Alterspräsidenten abholten, fuhren Matthias und Sven alleine nach Leverkusen. Dort räumten sie zu zweit das gesamte Equipment in den Club. Dafür hier ein großes Sonderlob!

Als die drei Nachzügler ankamen, waren auch unsere beiden Fanclubgründer Kerstin und Dirk schon vor Ort. So hatten sie das exklusive Vergnügen, unserem Soundcheck lauschen zu dürfen. Diesen wickelten wir ausnahmsweise zu viert ab, weil Porno noch nicht eingetroffen war. Aber auch in dieser kleinen Besetzung lief nach anfänglichen Monitor-Problemen alles routiniert ab. Und so konnten wir uns schon kurze Zeit später auf unsere Entdeckungsreise durch die kulinarische Welt Opladens begeben. Diesmal mussten wir ohne die beiden jugendlichen Fremdenführer auskommen, die uns im vergangenen November in ein mittelmäßiges Döner-Paradies gelotst hatten. Aber auch ohne die beiden fanden wir den Weg zum Mambo-Grill (oder so ähnlich). Hier deckten sich alle mit diversen Pizzen ein, während Ville der Stadt Leverkusen noch eine Chance geben wollte, die Döner-Schlappe vom letzten Jahr auszumerzen. Allerdings scheint die Bayer-Stadt nicht über einen guten Döner-Laden zu verfügen. Wer uns da eines besseren belehren möchte, darf uns per Mail gerne melden, wo in Leverkusen ein knuspriger, würziger und salatreicher Döner zu kriegen ist. Beim nächsten Konzert in Leverkusen würden wir diesen Tipp dann ausprobieren. An dieser Stelle noch mal der Hinweis auf den besten Döner-Laden der Welt am Worringer Platz in Düsseldorf: "Yede Gör - unser Döner schmeckt super, mit Soße spitze!"

Während des Essens füllten wir für unseren Fanclub Steckbriefe aus, welche in die Homepage des Clubs integriert werden sollen. Wenig später traf auch Porno ein. Dieser wurde den ganzen Tag von extremer Übelkeit geplagt und hatte auf Anraten unseres Bandarztes ein Mittelchen gegen diese Übelkeit eingenommen. Diese Medizin hatte allerdings ihren heilenden Schleier nicht nur über die Übelkeit gelegt, sondern über den kompletten Porno, welcher dann auch neben uns zurück zum Jule-Café schwebte. Und so vertrieben wir uns die Zeit bis zum Beginn des Konzertes von Platzangst mit Kickern und Gesprächen mit unseren Fans.

Gegen 20.30 Uhr legten Platzangst mit ihrer schon gewohnt guten Show los. Eine gute Stunde lang brachten sie das Publikum und sich selber zum Schwitzen. Anschließend machten wir uns an den Umbau. Nach einer kurzen Einschwörung durch den wiedererwachten Porno (mit genug Kaffee kriegt man jede Medizin klein....) enterten wir die Bühne und begannen mit unserem ca. 90minütigen Programm. Dabei testeten wir erstmals einen völlig neuen Song für die neue CD. Die Reaktion des Publikums bekräftigte uns, den Song auch wirklich aufzunehmen. Immerhin hatte Christian den Zuschauern angekündigt, dass wir ihre Reaktion in den Entscheidungsprozess einbeziehen würden. Besonderes Highlight des Konzertes war ein Besuch unseres Fans Harald, der mit Marco "Tschantalle" anstimmte, obwohl der Song nach eigener Aussage den letzten Platz seiner persönlichen NAHTlos-Charts belegt. Ville bekam gegen Ende des Konzertes noch Besuch vom Schlagzeuger der Band Platzangst, welcher ihm als Zeichen der Völkerverständigung ein Glas mit Kölner Bier-Ersatz-Flüssigkeit überreichte. Und weltmännisch wie unser Schlagzeuger ist, nahm er es gerne an und trank es sogar aus! Beim nächsten gemeinsamen Konzert gibt es dann aber ein leckeres Schuhmacher Alt!!! Auch diesmal durften wir wieder eine Zugabe spielen, auf welche wir auch diesmal wieder nicht vorbereitet waren.... Und so ging auch dieses Konzert zu Ende.

Nach einigen Gesprächen mit Zuschauern und Platzangst-Musikern packten wir unser Equipment zusammen und verluden es in die Autos. Und nach einigen Abschieds-Bieren machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Vorher hatten wir allerdings schon vereinbart, dass der gemeinsame Termin mit Platzangst ab sofort zu Tradition werden würde. Wir bedanken uns bei unseren tollen Zuschauern, beim Team des Jule-Cafés für die tolle Betreuung, bei Sven für seinen unermüdlichen Einsatz und bei Platzangst für ein tolles Konzert.
 

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